Mittwoch, 5. Januar 2011

Daheim!

So. Morgens war die Sonne kurz halb weg und die neue ISOFIX-Halterung im Audi hat ihren Dienst erfolgreich angetreten: Mutter, Tochter und Vater sind wohlbehalten in Idstein angekommen. Stimmung gut und ... äähhh respektvoll.


Wickeltisch, Babygrill etc. stehen. Die Telefone sind verlegt (ein tiefempfundener Dank an Schwiegerpapa und Schwager an dieser Stelle!) Wasser ist da, und Milchpulver auch. Pampers, Tücher, Strampler - ein Klacks.

Ersten Besuchern gegenüber zeigt sich Ann-Kristin zurückhaltend freundlich. Erste Besucher zeigen sich ebenfalls freundlich: Kann ich da was kaputt machen?



Das Essen: Kochen Sie das Wasser auf. --- Kein Problem.

Warten Sie, bis das Wasser auf 40 Grad heruntergekühlt ist. --- Ah - ja. Wo kann ich das jetzt nochmal bei dem Teekocher einstellen?

Rühren Sie drei Löffel ein, schütteln sie, gießen Sie das restliche Wasser hinzu. Warten Sie, bis das Getränk 37 Grad erreicht hat. --- Jaaa.

Ungefähr 37 Grad gehen bestimmt auch. Ich warte einfach. 

Es dauert übrigens SEHR lange, bis sich kochendes Wasser erst auf 40 und dann auf 37 Grad abkühlen. Sehr lange wird zu SEEEEEEEHHHHHHRRRRRR lange, wenn daneben ein sehr kleines Kind sehr hektisch und zunehmend lauter und nachdrücklicher schreit und - nach kurzer und intensiver Analyse durch das betroffene Elternpaar - offenbar kurz vor dem Verhungern steht. Das Elternpaar versucht durch hektische Aktivität und laute Beschwörungen das Wasser zum schnelleren Herunterkühlen zu bewegen. Wasser reagiert nur verhalten.

Habe gelesen, dass die Tonfrequenz von Kleinkindern dazu dient, Eltern die Dringlichkeit der Wunscherfüllung klarzumachen. Kann dies bestätigen.

Die gefühlte Dringlichkeit der Wunscherfüllung von Kleinkindern steigt nachts auf das Dreifache - ausgehend von "ultra extrem dringend" tagsüber. Kann dies bestätigen, ohne es vorher gelesen zu haben.

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